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Ketchup was schmeckt besser?

Ketchup

Wo wurde der Ketchup erfunden?

Mitte des 15. Jahrhundert wurde der Ketchup aus eingelegten Schalentieren in China hergestellt. Dort nannte man ihn koe – chiap oder ketsiap.

In Asien kannte man ihn als kachiap, in Indonesien ketjap und in Malaysia wurde er kichop genannt. Dieser kam durch durch die Seefahrer nach England, wo ein  Rezept aus Austern, Pilzen und Nüssen entwickelt wurde. Bei diesem Ketchup wurde das Fruchtfleisch püriert und mit Essig, Kräutern, Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt.

Ob als Klecks auf der Portion Pommes, als besondere Note zu Gegrilltem, oder als Sauce für die Wurst. Ketchup vollendet für viele den Genuss einer Mahlzeit, obwohl der Ruf der Tomaten nicht gerade Appetit anregend ist. Stimmt es: Ungesund und voller Zusätze soll die rote Tunke sein? Er muss eine Trockenmasse von 7 Prozent haben, also das entspricht ca. 25 Prozent Mark aus Tomaten. Bei Heinz angeblich nur 21 Prozent. Das sollten rund 20 vollreife, rote Tomaten sein. Denn darin steckt der Schlüssel für die Gesundheit. Lycopin! Lycopin bekämpft freie Radikale im Körper und kann auch vor Blutverklebungen und Herz- Kreislauferkrankungen schützen. Erhitzt man diesen positiven Pflanzenstoff, kann die Wirkung bis zu 10x erhöht sein und damit besser als bei einer rohen Tomate. Damit sind auch Dosentomaten eine gute und gesunde Alternative zum Frischgemüse. Aber man darf sich hier nicht nur von den gesunden Zutaten täuschen lassen. Die rote Tunke enthält auch jede Menge ungesunde Zutaten. Ein kleiner Beutel beispielsweise an der Imbissbude enthält schon 2 Stück Würfelzucker. Auch ist ungesunder Geschmacksverstärker enthalten. Am besten ist es die Sauce selbst zu machen und einfach die ungesunden Inhaltsstoffe weg lassen.

Heute gibt es unzählige Sorten von Ketchup, von scharf über würzig bis hin zu süssen Varianten ist alles erhältlich. Dabei ergänzt sich die Palette ständig durch neue Trends wie „feurige“ Tacomischungen oder asiatisch-exotische Varianten.

Es gibt sehr viele Ketchup Sorten. Tomaten, Curry, Gewürz, Ketchup extra für Kinder und auch für Diabetiker.

Am liebsten essen die Kinder den Ketchup zu Pommes, aber auch auf Nudeln, verschiedenen Burger und zu Bratwurst.

In Ketschup ist neben Vitamin C auch das Carotinoid Lycopin enthalten. Durch dieses Carotinoid Lycopin wird das Krebsrisiko vermindert. 1981 machte David Stockman, der unter US-Präsident Ronald Reagan für den Finanzhaushalt zuständige Experte, den Vorschlag, Ketchup als Gemüse zu deklarieren, die amerikanische Firma Heinz freute sich. Dadurch wäre es billiger geworden, die Anforderungen an den Anteil von Gemüse in den Schulspeisungen zu erfüllen. Erst in den 50er Jahren kam der Ketchup nach Deutschland. Heute findet man Ketchup in zwei von drei deutschen Haushalten, der jährliche Konsum liegt bei 80.000 Tonnen. Damit ist Deutschland der größte Markt für Ketchup in Europa.

Der große Ketchup Geschmackstest

Das WDR Fernsehen hat erst im diesem Jahr 2012 einen groß angelegten Ketchup Test durchgeführt. Als Tester waren am Start Ingo Hopmann vom Luxus-Restaurant „Hopmans Olive“ in Erkrath, dann Raimung Ostendorp der ehemalige Gourmetkoch, sowie Colette B. und Sabine H., beide Lieblingsesser von Ketchup mit Pommes.

Getestet wurden unterschiedliche Sorten: KraftLivio, die Aldi Süd Marke Kim, der fruchtige Hela und der amerikanische Klassiker Heinz Tomaten Ketchup.

Ketchup wird bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts industriell hergestellt, stammt in Europa ursprünglich aus England und trat aber sehr schnell seinen Weg nach Amerika in die USA an und von dort wieder zurück nach Europa, auch direkt auf den Deutschen Markt. Kein Grillfest kann es geben ohne diesen roten Dipp zu Bratwurst, zum Hamburger oder auch einfach nur zu den Pommes Frites.

Interessant ist es bestimmt den Test einmal zu lesen, dass ist hier auf dieser Seite (http://www.testberichte.de/testsieger/level3_wuerzmittel_ketchups_247.html) möglich. Sehr erstaunt hat mich das Ergebnis, dass ich hier einmal vorweg nehme. Der billige Aldi Ketchup Kim hat gewonnen. Ich selbst habe den Test genauso gemacht wie dort auf der Seite beschrieben und bin zu einem völlig anderen Ergebnis gekommen. Was man dort als frischen Tomatengeschmack beim Testsieger bezeichnet, schmeckte mir zu sehr nach Konservierungsmitteln. Mein Testsieger war ganz klar ein anderer.

Ketchup ist einfach lecker

Die rote Tunke gilt als eine sehr beliebte Beilage zu Pommes Frites, Nudeln oder Würstchen. Es ist eine dickflüssige Tomatensauce und in den Geschmacksrichtungen süß-sauer bis kräftig-würzig erhältlich. Ketschup besteht aus dem Mark der Tomaten, Essig, Speisesalz sowie verschiedenen anderen Gewürzen.
Aber mit Ketchup kann man auch vielseitig. lecker und ohne großen Aufwand kochen- zum Beispiel die beliebte Sauce zur Currywurst. Hierbei wird der Ketchup mit ein wenig Wasser aufgerührt, aufgekocht und anschließend mit Pfeffer und Currypulver sowie einer Prise Zucker abgeschmeckt. Diese Sauce schmeckt warm nicht nur zur Currywurst sondern auch zu Reisgerichten oder als Beilage zu kurzgebratenem oder gegrilltem Fleisch.

Kochen mit Ketchup ist auch immer dann gefragt, wenn es um Soßen zu Nudelgerichten geht. Aus Tomatenketchup, Milch, Salz, Pfeffer, Oregano, und Majoran lässt sich eine leckere Spaghettisoße herstellen, die man noch mit Hackfleisch oder Gemüse anreichern kann.

Aus Ketchup lassen sich auch interssante Rezepte für Dressings auf Salaten kreieren, zum Beispiel ein schmackhaftes Schmand-Ketchup-Dressing, indem man Schmand, Mayonnaise, Kondensmilch, Ketchup und Schnittlauchröllchen miteinander vermischt und mit Salz und Pfeffer abschmeckt.

Kochen mit Ketchup ist aber auch bei anderer Salatherstellung eine leckere Sache. Hähnchensalat kann zum Beispiel hervorragend mit Ketchup und Sauerrahm abgeschmeckt werden, gleiches gilt auch für Thunfischsalat.

Warum wir Ketchup am liebsten selber machen?

Rezepte: Auch leckere Dipps lassen sich mittels Ketschup leicht herstellen. Gesund und schmackhaft ist zum Beispiel der Ketchup-Quark-Dipp aus Speisequark und einigen Teelöffeln der roten Sauce. Dieser schmeckt auch zu Pellkartoffeln sehr gut. Mit einem solchen Dipp lassen sich übrigens auch hervorragend ausgehöhlte Tomaten füllen, das Fruchtfleisch wird einfach mit in den Dipp gegeben.

Natürlich dürfen beim Kochen mit Sauce aus Tomaten die Hamburger nicht fehlen. Auf die mit aus Hackfleisch hergestellten Frikadellen, Salatblättern und Tomaten belegten Brötchen gehört natürlich immer eine ordentliche Portion Ketchup, was übrigens für alle Burger gilt, die man auch hervorragend selber machen kann.

Ketchup eignet sich auch bestens für das Abschmecken eines feurigen Gulasches oder eines würzigen Chili-Con-Carne.

Besonders lecker schmeckt die Rote-Käse-Soße, welche man sehr gut zu Reis, Nudeln aber auch zu Kurzgebratenem oder Fischgerichten reichen kann. Hierbei werden Zwiebeln und Knoblauch fein gehackt, in Butter angedünstet und mit Brühe und Schmelzkäse aufgekocht. Die sämig-glatte Soße wird dann mit Ketchup abgeschmeckt.

Ketchup gilt auch als Grundlage für eine Menge leckerer Fondue-Saucen. Hierbei kann man diesen gut mit saurer Sahne oder Schmand vermischen und mit Salz, Pfeffer und Curry herzhaft würzen, nach Belieben kann man auch noch kleingehackte Zwiebeln und Gurkenstückchen hinzugeben.

Wie kann man Ketchup etwas die Süße nehmen?

Kochen mit Ketchup funktioniert auch bei vielen Ofengerichten, zum Beispiel bei Kartoffel-Käse-Gratin, welches man vor dem Backen gut mit einer Soße aus Ketchup, saurer Sahne oder Kondensmilch plus Gewürzen abmischen kann.

Gut verwenden kann man Ketchup beim Herstellen von überbackenen Toasts, zum Beispiel bei Käse-Schinken-Toast oder einem leckeren Sardellentoast.

Auch kräftige Eintöpfe wie ein feuriger Bohnentopf mit Rind-oder Hackfleisch schmecken gut, wenn man einige Teelöffel Ketchup hinzugibt.

Etwas Besonderes ist Kochen mit Ketchup auch, wenn man Füllungen für herzhafte Pfannkuchen herstellen möchte. Dabei wird der Ketchup mit Tomatensauce und Hackfleisch vermischt und das ganze zu einer dickflüssigen Masse eingekocht, welche später warm auf die Pfannkuchen gegeben wird.

Mit einer Ketchup-Öl-Farce und verschiedenen Gewürzen wie zum Beispiel Chilipulver und Pfeffer kann eine tolle Fleischmarinade hergestellt werden, die auch für Grillgut geeignet ist.

Sogar beim Kuchenbacken findet Ketchup mitunter Verwundung, so beim bekannten amerikanichen Apple Pie, dort werden nämlich fünf Esslöffel Ketchup mit in den Teig gerührt.

© mars – Fotolia.com

Foto: © picsfive – Fotolia.com

Aus Deutschland schmeckt er genauso gut wie aus USA

Ketchupflasche

Der Ursprung der roten Tunke
„Kê-tsiap“ so exotisch klingt der Name einer Ende des 17. Jahrhunderts in China in Gebrauch befindlichen, eingedickten Fischsoße. Diese wurde regelmäßig zum Essen serviert. Es ist somit nicht verwunderlich, dass sie den europäischen Handelsreisenden irgendwann begegnen musste. Ob dies aber nun der wahre Ursprung unseres heute so beliebten Ketchups sein könnte, ist ungewiss, denn es gibt viele andere Herleitungsmöglichkeiten für den Namen und die Historie des Ketchups.

Die Geschichte eines großen Namens

Als catchup bezeichnet, findet der Begriff erstmalig in einem britischen Wörterbuch am Ende des 17. Jahrhunderts Erwähnung. Man bezeichnete damit ganz allgemein eine Soße aus „East-India“. Da damit damals der gesamte ostasiatische Raum gemeint war, wird sich wohl nie ganz klären lassen, ob die Soße nun tatsächlich aus China, aus Indonesien oder gar aus Vietnam stammt. Manche vermuten sogar, dass die englischen Seefahrer das Rezept von ihren Reisen mitbrachten und es sich daher eher um das malaysische „kichop“ handelt, das unter anderem aus Austern bestand. Richard Bradley veröffentlichte in einer Zeitschrift ein Ketchup-Rezept, das angeblich aus „Bencoulin in the East Indies“ stammt und gab als Basis Kidneybohnen an. Bencoulin, das auf Sumatra liegt und eine britisch verwaltete Siedlung war, könnte somit ebenfalls als ursprüngliche Heimat des Ketchups gelten. Nur eines lässt sich mit Gewissheit behaupten: alle diese asiatischen Soßen waren garantiert frei von Tomaten.

Hausfraueneifer ohne Grenzen

Das erste Rezept für englischen Ketchup wurde 1727 in einem Ratgeber für Hausfrauen beschrieben. Mit dem heutigen Tomatenketchup hatte diese Rezeptur allerdings nicht viel gemeinsam. Lediglich die Tatsache, dass beide als schmackhafte Soße zum Essen gereicht werden, kann man als Übereinstimmung gelten lassen. Der Experimentierfreude waren keine Grenzen gesetzt und stellten die Variationen aus der Neuzeit sicherlich in den Schatten. Verarbeitet wurde je nach Saison und Standort Zutaten wie Beeren, Nüsse oder Anchovis. Die unterschiedlichen Kompositionen erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass man Mitte des 18. Jahrhunderts Fertigsoßen unter dem Namen „catchup“ in Geschäften kaufen konnten.

Heinz Ketchup – alles Tomate?

Ob die erstmals 1804 in Großbritannien aufgetauchte italienische Tomatensauce den Tomaten-Ketchup auf den Weg brachte kann nur vermutet werden. Jedenfalls sorgte der Zusatz von Essig dafür, dass eine länger haltbare Soße entstand. Der eigentliche Siegeszug begann mit dem deutschstämmigen Amerikaner aus der Pfalz namens Henry John Heinz, der das Ketchup industriell herstellte. Was Mitte des 19. Jahrhunderts als Nebenprodukt bei der Herstellung von Tomatenkonserven begann, entwickelte sich bis 1905 zu einem Produktionsumfang von 5 Millionen Flaschen im Jahr. Eine der ersten Rezepturen aus dem Jahr 1883 enthielt neben Tomaten und Essig Gewürznelken, Cayennepfeffer, Muskatnuss, Zimt und Piment. Von großer Bedeutung für den Siegeszug des Ketchups hat auch die Verpackung. Während die ersten professionellen Hersteller ihre Fertigsoßen gerne in Fässchen verkauften, verschaffte man dem Verbraucher mit dem Produkt in der Glasflasche im wahrsten Sinne des Wortes den Durchblick. Das Ketchup wird sichtbar und vermittelt ein gutes Gefühl beim Kauf und die Gewissheit, dass hier Qualität aus der Flasche kommt.

Ketchup oder Ketschup – meets Bratwurst

Mitte der 50er Jahre eroberte das Ketchup auch den deutschen Markt und wurde zu einem unentbehrlichen Begleiter von Bratwurst und Pommes. Bald schon entstanden neue Sorten wie Schaschlik und Curry oder Exoten wie Mango. Der Klassiker „Tomaten-Ketchup“ bleibt unter allen der Favorit. Heute werden alleine bei Kraft pro Minute 220 Flaschen Ketchup abgefüllt. Auch die Kritiker, die ein zu wenig an Tomate und ein zu viel an Zucker bemängeln, konnten der Beliebtheit nicht schaden. Und die kleinen, handlichen Portionstütchen in den Fast-Food-Restaurants erreichen auch diejenigen, die keine obligatorische Flasche im Kühlschrank stehen haben.

Last but not least ist die Bedeutung von Ketchup in Deutschland so groß, dass sich die Rechtschreibreform damit befasst: Ketchup oder Ketschup, das ist bei der roten Soße sicherlich nicht die wichtigste Frage. Da scheiden sich die Geister doch eher bei klassischer Glasflasche zum Schütteln oder Plastikflasche auf dem Kopf – ein Druck genügt.

Aber das ist nun wirklich Geschmackssache und nicht nur Historie.

© yakovlev – Fotolia.com – Ketchupflasche

Informatives über Ketchup aus den USA

Ketchup aus USA

Will man Ketchup geschichtlich betrachten, so sind sich die Experten nicht ganz einig, wo der Ketchup denn nun herkommt. Sicher ist aber, dass bereits im Jahrhundert ein Saucenprodukt aus Schalentieren mit dem Namen Ketsiap bekannt wurde. Die Seefahrer brachten nun am Anfang des 18. Jahrhunderts aus Malaysia eine Sauce namens Kichop mit nach England. Hier wurde ein Rezept entwickelt, welches viele Jahre als Ketchup bekannt war, aber mit dem heutigen Ketchup nicht mehr viel zu tun hat.
Als man dann die Tomate in Nordamerika heimisch machte, nutze man zu deren Haltbarmachung, die Rezepte aus früheren Tagen. Allerdings wurden hierzu nur die pürierten Tomaten unter Zusatz von Gewürzen und Zucker verwendet.

Nun war es aber keineswegs ein Amerikaner, der das erste Ketchuprezept und wohl Bekannteste obendrein erfunden hatte. Im Gegenteil, es war ein Deutscher, der nach Amerika ausgewandert war. Das war genau im Jahr 1869 und die industrielle Produktion, nach diesem ersten Rezept, starte in der Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA. Auch heute werden in den USA nur 3 verschiedene Sorten Ketchup angeboten und diese sind aber in wirklich jeder Lokalität zu bekommen.

In den Supermärkten werden aber auch in den USA mehrere Sorten an Ketchups angeboten, dabei basieren die aber alle auf dem einen Originalrezept.

Man unterscheidet in der Regel immer in einfachen Tomatenketchup, in den Gewürzketchup und in den Curryketchup.

Beim Tomatenketchup handelt es sich in der Regel immer um die Grundlage Tomate, die in Form von Mark die Basis für den Ketchup gibt. Hinzu kommen die Gewürze und Zucker. Auch in Deutschland ist dies der beliebteste Ketchup, er deckt 70 % des Gesamtangebotes an Ketchup.

Der Gewürzketchup hingegen strotzt nur so an Vielfältigkeit und es werden in den USA unzählige Sorten dieser beliebten Ketchupsorte angeboten. Er umfasst in der Regel alle Arten des Ketchups. Zu den normalen Ketchuptaten werden hier spezielle Gewürzmischungen und Gemüse beigemengt. Hinzu kommen Gurken, Zwiebeln, Paprika und vieles andere mehr, der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und in jeder Region der USA gibt es einen anderen Gewürzketchup. Besonders beliebt ist in den USA der Barbecue Ketchup oder der Steak Ketchup, denn die Amerikaner sind Grillfans und wollen zu den unterschiedlichen Fleischsorten auch immer einen anderen Ketchup.

Weiter sehr verbreitet in den USA ist auch der sogenannte Curryketchup, der wie der Name schon sagt mit einem großen Anteil von Curry verarbeitet wird.

Die Amerikaner betreiben einen regelrechten Ketchupkult, wenn man dies so bezeichnen kann. Wenn man bedenkt, dass das geheime Rezept vom Ketchupgiganten Heinz nur circa 8 Menschen auf der ganzen Welt wissen, dann ist das schon sehr verwunderlich. Aber nun gut, sicher ist es ganz gut, dass es wie ein Staatsgeheimnis gehütet wird.

Heutzutage hat der berühmte Ketchup aus den USA übrigens schon in Spitzenrestaurant Einzug gehalten und dies ist ja wohl das Schärfste, was man je gehört hat. Sicher wird kein Gast in der gehobenen Gastronomie den Ketchup auf den Tellern vorfinden, aber mit der speziellen Tomatensauce zu kochen, finden noch nicht einmal Sterneköche absurd.

Einen Spleen haben die US-Amerikaner mit ihrem Ketchupkult sicher, aber warum auch nicht und somit gibt es schon die größte Ketchupflasche der Welt. Einer Farmer in Illinois, ganz genau in Collinsville, baute seinen Wasserturm auf der Form in Form einer Ketchupflasche von Heinz und brachte es auf stolze 56,7 Meter, eine beachtliche Leistung. Ein Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde war sicher.

© Andrea Berger – Fotolia.com

Ketchup hat viele Gesichter

Als Ketchup bezeichnet man eine Würzsoße deren Hauptbestandteile Tomatenmark, Essig, Zucker, Salz und verschiedene Gewürze sind. Die Ursprünge des leckeren Dips können bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Bereits 1690 reichte man in China zu Geflügel- und Fischgerichten eine dunkle, süße Soße namens „ketsiap“. Im 18. und 19. Jahrhundert gelangte die Soße durch Seefahrer nach Europa und begann die Eroberung der heimischen Küchen. Besonders in England fand die Tomatensoße großen Anklang und bereicherte schnell die heimischen Speisekarten. Hier wurde der Ketchup auch erstmals als Fertigprodukt in Läden angeboten. Mittlerweile gehört Ketchup zu den beliebtesten Soßen überhaupt. Ob zu Pommes Frites, Grillgerichten oder als Zutat für verschiedene Nudelsoßen – Ketchup ist aus der europäischen und vor allem der amerikanischen Küche nicht mehr wegzudenken. Pro Kopf verbrauchen die Deutschen etwa drei Flaschen der leckeren roten Soße.

Wo gibt´s den besseren Ketschup in Europa oder USA?

In Europa und den USA unterscheidet man den Ketchup im Allgemeinen nach drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Tomatenketchup, Gewürzketchup und Curry-Ketchup. Bei der Wahl des richtigen Ketchups sollte man sich zu aller erst auf seine eigenen Vorlieben verlassen, denn die einzelnen Sorten unterscheiden sich stark von einander, und nicht jede passt zu jedem Gericht. Die Basis eines jeden Ketchups stellt die Tomate dar. Sie enthält viele gesunde Bestandteile, wie Virtamin C oder Lycopin, das gerade durch das Erhitzen von Tomaten freigesetzt wird und dem eine krebshemmende Wirkung nachgesagt wird. Trotzdem sollte er mit Vorsicht genossen werden, denn auch Zucker ist oft reichlich enthalten. In einer Flasche Ketchup können mitunter bis zu 45 Stück Würfelzucker stecken. Das macht die Soße zu einem ordentlichen Dickmacher.
Der Tomatenketchup stellt seinen Hauptbestandteil, die Tomate geschmacklich in den Vordergrund. Kennzeichnend ist sein fruchtiger und süßlicher Geschmack. In Deutschland macht der Tomatenketchup etwa 70 Prozent des Marktangebots aus und ist somit der beliebteste Ketchup der Deutschen. Bevorzugt wird er zu Fast-Food-Gerichten, wie Hamburger oder Pommes Frites gegessen. Aber auch als spezielle Würze für Soßen eignet er sich hervorragend, und einfach pur auf Nudeln gilt Tomatenketchup als beliebtes Kindergericht.

Unter dem Begriff Gewürzketchup werden all diejenigen Sorten zusammengefasst, deren Zutatenliste beispielsweise durch Gurken, Chilischoten, Paprika oder Zwiebeln erweitert wurde. Eine weit verbreitete Form des Gewürzketchups ist die Barbecue-Sauce, die bevorzugt zu Grillfleisch gegessen wird. Auch der ursprünglich aus Ungarn stammende Zigeuner-Ketschup, der mit Sardellenpaste, Senf, Paprika, Scharlotten und vor allem mit viel Knoblauch verfeinert wird, erfreut sich großer Beliebtheit. Die Hot-Chili-Soße, die durch Chilischoten und Chilipulver einen extra feurigen Geschmack erhält, passt besonders gut zu deftigen Fleischgerichten und Speisen aus der Tex-Mex-Küche. Ein Highlight auf jeder Party kann der grüne Ketschup sein. Er überrascht mit seiner ungewöhnlichen Farbe, die auf die Zubereitung mit grünen Tomaten zurückzuführen ist. Etwas Senfpulver, Sellerie, Zwiebeln und Äpfel runden die Rezeptur ab.

Last but not least ist der Curry-Ketchup zu nennen, der durch die Zugabe ausgewählter Curry-Mischungen seinen unverwechselbaren Geschmack erhält. Nicht selten wird er mit Chayennepfeffer oder Chilipulver scharf gewürzt und bildet so die Grundlage für die beliebte Currywurst.

Die Auswahl der verschiedenen Ketchupsorten ist schier überwältigend. Je nach Anbieter unterscheiden sie sich erheblich in Geschmack, Zusammensetzung und Konsistenz. Ebenso vielfältig, wie das Sortiment, sind auch die Vorlieben bei der Auswahl des Ketchups. Es ist unmöglich, eine Ketchup-Empfehlung auszusprechen. Am besten probiert man einfach selbst, denn für jeden Geschmack lässt sich der passende Ketchup finden – im Zweifelsfall macht man ihn einfach selbst!

Foto: © Printemps – Fotolia.com

Ketchup aus Deutschland

Ketchup aus Deutschland ist eine Würzsoße aus dem Mark der Tomaten, Gewürzen und Essig. Und zum erstenmal tauchte das Wort Ketchup in der Schriebweise „Catchup“ in England auf und bedeutete damals in etwa soviel wie feine ostindische Soße. In der Literatur gibt es mehr Theorien zum etymologischen ursprung des Wortes Ketchup.
Das es auf einen chinesischen Begriff zurückgeht ist die heute am weitesten Behauptung. Der Begriff Ketchup hatte seinen deutschen Ursprung erstmals in englischen Kochbüchern und wurde dann in den USA eingebürgert bis er dann schließlich nach Deutschland kam.

Im Indonesischen könnte die Herkunft auch möglich sein. Dort bedeutet Kecap (wie es dort geschrieben wird) einfach Sauce. In Indonesien wird er aber meistens für eine Sauce aus Sojabohnen verwendet. Im Ursprung hatte dies mit Tomaten nichts zu tun. Viele Menschen nehmen diese Gewürzsoße zu verschiedenen Nahrungsmitteln, wie Pommes Frites, Bratwurst, Nudeln, Frikadellen oder aber auf das Brot. Sehr häufig findet auch die Anwendung des Ketchupes im Bereich des Fast Food´s statt.

Aber auch zum Fondue ist er sehr beliebt. Zum Beispiel bei Hot Dogs, Hamburgen, Gegrilltem oder auf Sandwitches. Sicherlich haben auch Sie schon einmal Ketchup gegessen vielleicht auch Ketchup aus Deutschland.

Der mit Sicherheit bekannteste Hersteller von Ketschup in Deutschland ist „Kraft“. Kraft stellt seit nun mehr als 50 Jahren, das rote Gold, wie ihn einige nennen her.

Genauso zählt Kraft zu einem der größten Lebensmittelwerke überhaupt in Deutschland. In dem Werk werden auch noch heute pro Minute ca. 220 Flaschen mit Ketchup aus Deutschland abgefüllt. Etwa 20 Tomaten ergeben einen Liter fertig Sauce. Abgefüllter Ketschup in Flaschen wird nach ausgiebigem Schütteln der Flasche dünnflüssiger dieses Phänomen wird wissenschaftlich als Thixotropie bezeichnet und ist nicht nur für den Ketschup typisch.

Ernährungswissenschaftler kritisieren beim Ketchup den in ihm vorkommenden relativ hohen Zuckergehalt. Allerdings enthält Ketchup auch neben Vitamin C den Wirkstoff Carotinoid Lycopin. Diesem Stoff sagt man Krebsrisikosenkende und gesundheitsförderne Eigenschaften zu. Heutzutage werden zwischen drei Ketchupsorten in Europa prinzipiell unterschieden. Einmal in Tomatenketchup, den Gewürzketchup und dem Curryketchup.

Ab 1967 kamen zu den Ketchup´s von Kraft auch noch einige Feinschmeckersoßen wie Meerretich, Mustard, Babecue und Chili auf den Markt. Der Ketchup aus Deutschland wir aus Sonnengereiften Tomaten aus Ländern wie Spanien, Italien oder Potugal hergestellt. Die Tomaten verden gewaschen danach blanchiert, entheutet und entkernt.

Der Fruchtsaft wird dann zu Tomatenmark (Paradeismark, so in Österreich genannt) mittels einer schonenden Dampftechnik konzentriert. Danach gibt man dem Tomatenmark noch Gewürze, Essig und Wasser hinzu und fertig ist der Ketchup. Heute wird der Ketschup typisch mit den folgen Zutaten hergestellt, Sellerie, Zwiebeln, Gewürznelken, Zimt, Piment, Salz, ca. 20% Essig, Zucker, Tomaten und anderen Gewürzen.

Geschmacksverstärker und Aromastoffe dürfen dem Ketchup zugeführt werden. Allerdings darf ein Ketchup keinerlei künstliche Farbstoffe enthalten. Je nach Geschmack kann man in Läden verschiedene Ketchupsorten erwerben, wie zum Beispiel Curry, Schaschlik und Pikant. Wußten Sie, dass es die rote Tunke für Kinder in einem Spinatgrün gibt? Doch den gibt es und er ist bei Kindern mindestens genauso beliebt, wie der rote Ketchup, denn diese beiden Sorten unterscheiden sich nur in der Farbe. Natürlich gibt es nicht nur die Firma Kraft die Ketchup in Deutschland herstellt sondern es gibt auch noch Heinz, Tommy, Hamker, Walter Rau, Homann, Kunella, Wernsing und viele viele andere.

Wenn Sie Interesse an weiteren Herstellern haben, geben Sie einfach in eine Internet- Suchmaschine „Ketchup aus Deutschland“ ein. Die meisten Firmen haben eine Homepage auf der grob die Herstellung erörtert wird und einige haben auch Rezeptvorschläge eingestellt.

Foto: © Quade – Fotolia.com

Rezepte: Ketchup selbst herstellen

Jetzt noch ein paar Rezepte, wie man Tomatenketchup, Gewürzketchup und Curryketchup selber herstellen kann.

gesundes Tomatenketchup

  • 1,8 Kilo reife Tomaten (geviertelt)
  • 250 gr. Zwiebeln (gerieben)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 20 gr. Senfpulver
  • 250 ml Essig (10% Säre)
  • 20 gr. Salz
  • 250 gr. Zucker
  • 2 TL mediterrane Kräuter
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 2 TL Paprikapulver

Und so geht die Zubereitung: Knoblauchzehen in Salz fein zerdrücken und zusammen mit den Tomaten weich kochen. Das Ganz durch ein Sieb passieren. Die übrigen Zutaten erhitzen, so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Tomatenpüree zugeben, bei mittlerer Hitze eine Stunde dickflüssig einkochen lassen. Dann abfüllen und danach schmecken lassen.

Tomatenketchup

  • 1,5 kg Tomaten
  • 1,5 mittelgroße bis große fein gehackte Zwiebeln
  • 300 ml Apfelessig
  • einen halben Apfel
  • 1 TL Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 1 EL Salz
  • 40 g Zucker
  • 2 EL Olivenöl

Die feingehackten Zwiebeln in Olivenöl glasig anlaufen lassen. Tomaten in Stücke schneiden mit Haut und Kernen dazugeben. Nach etwa fünf Minuten den Apfel, den Essig, Senf, Salz, Pfeffer und Zucker dazugeben. Alles langsam auf kleiner Flamme zu einen dicken Brei kochen, durchseihen. Heiß in sauber gespülte, weithalsige Flaschen füllen.

Gewürzketchup

  • 500 g passierte Tomaten
  • 4 EL Tomatenmark
  • 50 g Zucker
  • 2 TL Honig
  • 1 Tasse Gurkenflüssigkeit, oder eine halbe Tasse Gurkensud nehmen und zusätzlich
  • 1 Schuss Essig, nach Bedarf zum späteren Abschmecken
  • 10 g Currypulver
  • 1 gehäuften TL edelsüßes Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer
  • 2 kleine gepresste Knoblauchzehen
  • Brühe, instant
  • Majoran

Die pürierten Tomaten zusammen mit dem Zucker erwärmen bis er sich aufgelöst hat. Tomatenmark, Honig, Gurkenflüssigkeit (aus Essiggurkenglas) und gepresste Knoblauchzehen zufügen und das Ganze eine Weile einköcheln lassen. Gut würzen mit den o.g. Gewürzen.

Wenn man eher süßliche Gurkenflüssigkeit hat, kann man nach Geschmack noch mit einem Schuss Essig würzen.

Wer es süßer mag, kann nach dem Abschmecken noch mehr Honig dazugeben.

Den Ketchup heiß in saubere Schraubgläser abfüllen und sofort verschließen. Aus diesem Rezept bekommt man drei kleine Gläser.

Curryketchup

  • 125 ml Wasser
  • 2 EL Essig am besten nimmt man Brandtweinessig
  • 30 g Curry
  • 125 g Zucker
  • 250 g Tomatenmark
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise schwarzen Pfeffer

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und darin den Zucker auflösen. Restliche Zutaten in den Topf geben und aufkochen.

Danach den noch heißen Tomatenketchup in saubere Schraubgläser abfüllen. Kalt stellen. Im geschlossenen Glas ist der Ketchup 6 Wochen haltbar.

Alternativ kann der Essig auch durch eine halbe Tasse Gurkenwasser ersetzt werden.


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